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Vom Leben und Überleben
A 2003, Beta SP, 1.1.33, Farbe, colour, 110 min, Originalfassung mit englischen Untertiteln
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Kon., Realisation: Bernadette Dewald, Gerda Klingenböck / VideoArchiv Ravensbrück
Kamera: Bernadette Dewald, Gerda Klingenböck, Tina Leisch
Schnitt: Gundula Daxecker
Tonschnitt: Oliver Stotz
Tonmischung: Studio Ko. Ka. Wien, Andreas Wingert
Interviews: Helga Amesberger, Brigitte Halbmayr
Cast: Antonia Bruha, Regine Chum, Helene Igerc, Rosa Winter, Katharina Thaller, Aloisia Hofinger
Supervision: Eva Brunner-Szàbo
Verleih: Sixpack Film, www.sixpackfilm.com
Übersetzung (engl.):   Barbara Rassi, Hugo Frey
  Eine der Frauen, die in ‹Vom Leben und Überleben› zu Wort kommt, hat vor einiger Zeit ihre Lebensgeschichte, ihre Erinnerungen an das Konzentrationslager Ravensbrück niedergeschrieben.

‹Ich war keine Heldin› ist der Titel jenes Buches: ein Titel wie ein Motto - nicht nur gültig für seine Autorin Antonia Bruha, sondern wohl auch für die anderen 5 im Film interviewten Frauen, Regina Chum, Helene Igerc, Rosa Winter, Katharina Thaller und Aloisia Hofinger.
‹Ich war keine Heldin› - das bedeutet: Frauen wurden willkürlich nach Ravensbrück deportiert, sie wurden von den politischen Ereignissen rund um 1938 aus ihrem vertrauten Alltag gerissen und in den Alltag einer - wie Helene Igerc es ausdrückt - „ Erdenhülle ” verbannt.

Von den 34 im Rahmen eines Oral History Projekts aufgezeichneten Interviews mit Österreichischen Ravensbrück Überlebenden haben Bernadette Dewald und Gerda Klingenböck 6 Frauen ausgewählt, deren Geschichten ihr Film thematisch parallel montiert. Vom Leben und Überleben nimmt sich viel Zeit für die äußerst unterschiedlichen Wege der Frauen. Sie sitzen in anonym wirkenden Zimmern oder aufgeräumten Küchen, die Kamera bleibt auf Distanz. Vor den neutralen, leeren Hintergründen baut sich ihre Erzählung einen Raum, eine rohe Landschaft der Erinnerung. Jede Geschichte ist zugleich eine Reflexion über ihre eigene Unmöglichkeit: Vieles ist unbeschreibbar, anderes ist unbesprechbar geblieben und manches scheint nur in ritualisierten Formeln sagbar.

Ravensbrück ist ein Off im Leben dieser Frauen, weil es ein Off im Gedächtnis der Nachwelt ist Vom Leben und Überleben holt die unerwünschten Erinnerungen an die Oberfläche und gibt dem Ungeheuren, ja fast schon Unglaublichen Namen und Gesicht.

(Sylvia Szely)
 
Präsentationen: 07. 09. 2000 Erstaufführung in Wien in der Reihe „Home Stories”
  Frühjahr 2003 Bozen und Nova Milanese Festival „Erinnerungen Revue passieren lassen”- Videos über Widerstand, Deportation und Befreiung
  März 2002 Frauenfestival femme:os Sigharting OÖ
  18. 2. 2003 Filmfabrik Spielboden, Dornbirn
  Diagonale 2003  
  8. 10. 2003 Depot, Wien
  12. 11. 2003 Cinema Paradiso, St. Pölten
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